Detektei für BonnErmittlungen der Detektei für Bonn
Unsere Detektei Bonn hat bereits für viele hier angesiedelte Unternehmen Ermittlungen, Observationen und Aufklärungen durchgeführt.
Beweise professionell und gerichtsverwertbar sichern - Detektei für BonnSie benötigen Klarheit? Sie benötigen die professionelle Sicherung gerichtsverwertbarer Beweise? Profitieren Sie von unserem Know How als führende Wirtschaftsdetektei! Nehmen Sie auch gern persönlich mit uns Kontakt auf. Wählen Sie hierfür die kostenlose Rufnummer0800 - 52 52 007*
oder füllen Sie unser Kontaktformular aus. Bonn - Rathaus Spät - Barock 1737/1780 | Friedrich Wilhelm III. Gründer der Universität Bonn im Jahr 1818 | Themse in Oxford - Bonns Partnerstadt |  |  |  |
WeinpanschereiVerstoss gegen das LebensmittelrechtBillig ist nicht immer preiswert
Die Detektivgeschichte aus der Detektei für BonnDie ehemalige deutsche Bundeshauptstadt Bonn und heutige Bundesstadt mit internationalem Rang und Ruf ist eine ehrwürdige Universitätsstadt am Rhein, und die Universität wurde im Jahre 1818 vom damaligern Preussenkönig Friedrich Wilhelm III gegründet.
Immer noch gibt es zahlreiche deutsche Ministerien und viele auswärtige Botschaften in Bonn und Umgebung, und wie es sich gehört, hat eine Botschaft auch eine gepflegte Gastronomie zu haben – schliesslich laden manchmal die eigenen Staatspräsidenten hoch angesehene Gäste in die Botschaft ein und bewirten sie dort. Zu einer anständigen Botschaftsgastronomie gehört auch ein gepflegter Weinkeller, und da Bonn in einer respektablen Weingegend liegt, hat man auch die Anbaugebiete deutscher Spitzenweine sozusagen vor der Tür liegen – ob am Rhein, an der Ahr oder an der Mosel angebaut – Spitzenweine gibt es dort allemal.
Die große diplomatische Vertretung des wichtigen afrikanischen Staates pflegte eine gute Gastronomie. Der Koch, Monsieur Pierre T., kam in der Tat ursprünglich aus seinem afrikanischen Heimatland, hatte aber in Paris anfangs Sprachen studiert, dann und auch dort kochen gelernt, und – was nicht so ganz häufig ist: er war mit einer Deutschen verheiratet.
Pierre verstand nicht nur etwas vom Essen, sondern auch vom dazu passenden Getränk. Seine Weinauswahl war immer formidabel! Aber das Budget wurde allzu oft überschritten, und seine Exzellenz, der Herr Botschafter persönlich, rügte das des öfteren, obwohl auch er selbst dabei gern zulangte…. Pierre musste sich nach einer preiswerteren Lieferquelle umsehen, und dazu half ihm sein guter Kontakt zu einem großen Lebensmittelhändler, den er in Bonn kannte. Peter H. trat als Universal-Weinhändler auf, versprach, alle Sorten beschaffen zu können – und das zu sagenhaft günstigen Preisen. Also gab Pierre ihm einen Probeauftrag – für 15 Sorten zunächst einmal je 20 Flaschen. Die Lieferung erfolgte pünktlich, und die Proben zeigten: es handelte sich um wirklich vorzügliche Weine!
Also bestellte Pierre sogleich größere Mengen dieser Sorten, und er lagerte sie sofort ein, als sie eingetroffen waren. Das nächste Bankett kam heran, und Pierre wählte einige dieser neuen Sorten zu seinem Menü. Die Gäste nahmen Platz, die ersten Tischreden wurden gehalten, mit dem Wein wurde angestoßen – und fast alle Gäste verzogen etwas gequält die Gesichter – irgendwas stimmte nicht mit dem Wein. Pierre bekam am Ende des Empfangs einen gehörigen Rüffel vom Botschafter persönlich – und jetzt probierte er endlich den Wein selbst: richtig – der Wein schmeckte scheußlich! Er öffnete eine andere Flasche – das gleiche Ergebnis. Er rief den Weinlieferanten an – der behauptete steif und fest, das seien alles Originalabfüllungen – und er würde sich gegen jeden Vorwurf der Falschlieferung verwahren – und Ersatz werde es nicht geben – der Lieferant wurde richtig unangenehm! Vermutlich dachte er, dass man eine afrikanische Botschaft nicht so wichtig und ernst nehmen müsse...
Pierre erzählte seiner Frau von diesem Vorfall – und diese energische Dame ging direkt zum Botschafter und bat ihn, eine Detektei mit der Überprüfung dieses Lieferanten zu beauftragen. Pierre starb beinahe angesichts des Mutes seiner Frau, mit diesem Ärgernis den Botschafter direkt zu behelligen – aber sie meinte nur, dass er sich ja wegen der Finanzlage auch selbst eingeschaltet hatte. Der Botschafter war einverstanden – und Pierre nahm Kontakt mit uns auf.
Wir begannen mit der Überprüfung – so systematisch eben, wie wir es immer machen. Bereits bei der Aufnahme der äusseren Umstände stellten wir fest, dass der Händler Peter H. schon wegen seines persönlichen Erscheinungsbildes durchgefallen wäre, und hätte man sich die Räumlichkeiten angesehen, in denen er hauste, dann erst recht. Danach sah man sich den „Fuhrpark“ an – ein grässliches, uraltes Auto, mit dem Herr H. seine Lieferungen durch die Lande fuhr. Und dann beschatteten wir den komischen Weinhändler mal ein wenig. Er fuhr tatsächlich zu einem Weinbauern an der Ahr, aber dessen Produkte waren nicht an die Botschaft geliefert worden. Als Herr H. dort abgefahren war, baten wir den Winzer um ein Gespräch – oh, was erfuhren wir da!
Der Weinhändler Peter H. war weit im Umfeld herum als Schwadroneur und Betrüger bekannt – er kaufte die billigsten Weine bei den lokalen Winzern auf, hatte offenbar eine Abfüllstation zur Verfügung, bei der er die Restweine auf Flaschen füllen lies – und wer weiss, ob er nicht sogar unterschiedliche Weine zusammenkippte – das wären dann allerdings „Originalabfüllungen“ gewesen. Er hatte – wie sich bei Rücksprache mit Pierre in der Botschaft herausstellte – diverse Phantasienamen für seine Weine erfunden, hatte sogar seine eigene Adresse auf die Etiketten aufdrucken lassen – und verkaufte den billigsten Ramsch zu hohen Preisen. Vielleicht hatte er gedacht, eine Botschaft aus einem fremden Erdteil wäre nicht so clever, dass man ihm nicht auf die Schliche käme!
Unser Bericht war deutlich, und die Belege waren eindeutig und gerichtsverwertbar. Der Weinhändler Peter H. bekam über einen Anwalt eine Anklage von der Botschaft, und der Betrugsvorwurf war nur einer der vielen Punkte darin.
Es gab einen Prozess beim zuständigen Amtsgericht, und da einige Zeugen auftraten, die von uns benannt worden waren, kam der Richter zu einer Entscheidung, wonach Herr H. Schadenersatz in Bar leisten musste, er musste eine gehörige Geldstrafe zahlen, und er musste seine Abfüllstation schliessen. Es lief also auf eine Art Tätigkeitsverbot für ihn heraus. * Anrufweiterleitung zur zentralen Einsatzleitung nach Nürnberg. Wir
weisen darauf hin, dass wir nicht in allen Städten in denen wir tätig
sind Büros betreiben. Das Büro unserer zentralen Einsatzleitung
befindet sich in Nürnberg.
|