Detektei für Darmstadt

Ermittlungen der Detektei für Darmstadt

Unsere Detektei Darmstadt hat bereits für viele hier angesiedelte Unternehmen Ermittlungen, Observationen und Aufklärungen durchgeführt.


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Das grenzenlose Europa…

Kollegen arbeiten oft gut zusammen

Nachfragen ist häufig notwendig

Jedes Mal, wenn der Seniorchef, Hermann T., durch den Bahnhof ging, fiel ihm der uralte Witz ein, den er aber gar nicht mehr erzählte – denn er sah an den Gesichtern in der Umgebung, dass alle diesen Witz von ihm schon kannten. Deshalb war er immer froh, wenn er jemanden fand, der diese Geschichte noch nicht kannte, denn da konnte er seinen Lieblingswitz wenigstens nochmal loswerden, und der ging so: der hochrangige Bahnbeamte saß in seinem Erster-Klasse-Abteil, kurz bevor der Zug in Darmstadt einlief. Der Zugbegleiter gab durch den Bordlautsprecher die nächste Station durch: „Dammstadt“, und noch einmal: „Dammstadt“ – so, wie er dass eben gewohnt war. Der hohe Beamte machte ihn darauf aufmerksam, und sagte höflich: „Im Namen der Stadt ist ein  „R“ enthalten!“  Das nächste Mal kam laut, deutlich und vernehmlich durch den Lautsprecher: „Dammstarrrt“, „Dammstarrrt“.

Herr T. war Chef einer grossen Speditionsfirma, und er fuhr viele Transporte für die chemische Industrie – und er fuhr europaweit. Seine Tanklaster waren stets peinlich sauber, denn das empfand er als die Visitenkarte seines Unternehmens. Und entsprechend sollten seine Fahrer auftreten: stets anständig in der adretten Uniform, die immer sauber und gepflegt zu sein hatte – schliesslich hatte jeder der Fahrer drei komplette Sätze Uniformbekleidung bekommen.  Sodann: im Dienst herrschte strengstes Alkoholverbot, Rauchverbot sowieso, auch in den Wagen war Rauchen verboten, was die Fahrer manchmal für übertrieben hielten. Und wer von der Polizei wegen zu scharfen Fahrens eine Verwarnung kassierte, der lief Gefahr, auch noch eine schriftliche Verwarnung in seine Personalakte zu kriegen. Aber: Hermann T. zahlte stets Spitzenlöhne und war sehr großzügig bei Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld, und das galt für alle Fahrer, egal, wie lange sie schon bei ihm angestellt waren.

In Alkmaar, einer der Partnerstädte von Darmstadt, hatte er einen eigenen Speditionsbetrieb gegründet, mit einem niederländischen Partner. Dort wurden manchmal die Aufleger ausgetauscht, gereinigt, und es war manchmal ganz geschickt, mit einem niederländischen LKW bei Kunden in Holland, Belgien und Luxemburg vorzufahren.

Was hatten wir, die Alpha-Detective, mit der Spedition aus Darmstadt zu tun?

Hermann T. hatte eine Fahrertruppe, die ihn noch nie enttäuscht hatte. Bis eines Tages sein liebster Fahrer Felix S. begann, unzuverlässig zu werden. Er erschien zwar pünktlich auf dem Betriebshof, wenn es darum ging, früh am Morgen mit dem Lastwagen abzufahren, aber er kam immer seltener so pünktlich beim Kunden an, wie es hätte sein müssen. Die Kunden riefen bei Herrn T. an, fragten nach der Fracht, denn manchmal musste die Ware zu einer ganz bestimmten Zeit auf dem Verladeplatz sein – nur Felix war immer seltener zu der Zeit da, wo er sein sollte – und was früher auch immer geklappt hatte. Hermann T. telefonierte dann immer hinter ihm her, aber Felix war am Mobiltelefon nicht zu erreichen, obwohl abgesprochen war, dass zumindest bei jedem Tankstopp „zu Hause“ – das heisst, in der Spedition – angerufen werden sollte. Felix rief aber nie an. Wenn er zurückkam und Herr T. ihn zur Rede stellte, gab es unglaubwürdige Antworten, Ausflüchte. Herr T. war kurz davor, ihn zu entlassen.
Da rief ihn plötzlich sein Geschäftspartner aus Alkmaar an, Piet van D., und erzählte ihm, dass einer seiner Fahrer unzuverlässig geworden sei – und genau die gleichen Dinge passierten dort mit dem Fahrer Franz B., wie sie mit Felix S. passierten. Piet bat Hermann, doch mal nach Alkmaar zu kommen und mit Franz zu reden.
Hermann T. erwiderte, dass er das heisse eisen nicht anfassen wolle – denn er vermutete bereits etwas  ganz Bestimmtes. Nein, sagte Hermann T., ich schicke eine Detektei, die Alpha-Detective, nach Alkmaar.
Und so kam es, dass wir zwei Tage später nach Alkmaar unterwegs waren.
 
Ermittlungen in den Niederlanden erfordern die gleichen Methoden wie überall sonst in Europa: lange Befragungen, verdeckte Recherchen – was uns gut gelang, weil wir uns als potenzielle Kunden für Großaufträge ausgaben. Wir konnten uns also die Fahrer der Reihe nach vorknöpfen, und dabei kamen wir natürlich auch mit Franz ins Gespräch. Und dann traten uns sozusagen „die Tränen in die Augen“: Franz berichtete auf Befragen, dass ein Fahrer aus Darmstadt ihn wegen eines kleinen Verkehrsdeliktes unter Druck gesetzt hatte und ihn nun erpresst. Worum ging es denn dabei? Franz war offenbar heilfroh, dass er mal frei reden konnte – und er fing an zu erzählen: na ja, druckste er herum, der Felix – aha – da war also der Name, den wir  bereits kannten und auf unserer Liste hatten – dass also der Felix ihn gezwungen hatte, jede Woche eine bestimmte Menge Rauschgift bei verschiedenen Drogenverteilern einzusammeln und an einem Autobahnrastplatz an Felix zu übergeben, der das Material dann übernahm und an seine eigenen Verteiler weitergab.  Felix hatte – und das wurde bei unseren Recherchen dann später in Darmstadt bestätigt – einen Drogenbeschaffungsring aufgebaut, und Franz war einer seiner „Beschaffer“ geworden.

Angesichts dieser Faktenlage war aus unserem Auftrag ein Fall für die Polizei geworden, und es lag nicht mehr im privaten und persönlichen Ermessen von Hermann T., dem Chef von Felix, was nun passierte. Wir fertigten schnellstens unseren Bericht über unsere Gespräche in Alkmaar an, und in einem gemeinsamen Gespräch mit der zuständigen Polizeidienststelle wurde der Fall den Beamten übergeben. Felix wurde zum Verhör einbestellt – bei der Polizei sagt man wohl besser: „vorgeladen“. Da er aber voll geständig war, kam er an der Inhaftierung vorbei. Nur – Hermann T. musste sich doch von seinem Fahrer Felix S. trennen – denn er wurde inzwischen von den Kollegen massiv abgelehnt.    

Ja, das war ein trauriger Fall von Verwicklung, Verstrickung und Versuchung – ein schwacher Mann war mit seiner Situation nicht fertig geworden. Was aus dem Fall strafrechtlich später wurde, wissen wir nicht – nur, unseren Auftrag hatten wir erledigt.

* Anrufweiterleitung zur zentralen Einsatzleitung nach Nürnberg.
Wir weisen darauf hin, dass wir nicht in allen Städten in denen wir tätig sind Büros betreiben. Das Büro unserer zentralen Einsatzleitung befindet sich in Nürnberg.

 
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