Detektei für DresdenErmittlungen der Detektei für Dresden
Unsere Detektei Dresden hat bereits für viele hier angesiedelte Unternehmen Ermittlungen, Observationen und Aufklärungen durchgeführt.
Beweise professionell und gerichtsverwertbar sichern - Detektei für DresdenSie benötigen Klarheit? Sie benötigen die professionelle Sicherung gerichtsverwertbarer Beweise? Profitieren Sie von unserem Know How als führende Wirtschaftsdetektei! Nehmen Sie auch gern persönlich mit uns Kontakt auf. Wählen Sie hierfür die kostenlose Rufnummer0800 - 52 52 007*
oder füllen Sie unser Kontaktformular aus. 2007 Frauenkirche
| 1945 Frauenkirche | St. Petersburg die Auferstehungskirche
|  |  |  |
Erfahrungsbericht der Detektei für DresdenZwischen Dresden und St. Petersburg besteht seit 1961 eine Städtepartnerschaft, zwei Städte mit ungeheuer wichtigem kulturellem, historischem und wirtschaftlichem Hintergrund sind eng befreundet. Das ist gut für Europa.
Wiewohl – es gibt internationale Zusammenarbeit, die nicht so gut ist.
Fritz B. war Kohlenhändler in der dritten Generation in Dresden. Der Großvater hatte den Kohlenhandel im Jahre 1925 gegründet, da war er ein junger Mann, als man noch mit Pferd und Wagen jedes Jahr mehrmals in fast jedes Haus Brennmaterial in der Stadt fahren musste. Fast alle Dresdner heizten damals mit Kohlen, entsprechend unsauber war die Luft, und wenn es regnete, wurde man vom Regen nicht nur nass – sondern gleichzeitig auch schmutzig. Die Leute rauchten – wie damals üblich – Zigarren, Pfeifen und die seit dem Weltkrieg (damals sprach man noch nicht vom ersten oder vom zweiten Weltkrieg – es gab schlicht nur den „Weltkrieg“ – der zweite war noch 15 Jahre lang weg!) weit verbreiteten Zigaretten. Wenn jemand über die Gefahren das Rauchens geredet hätte – man hätte ihn vermutlich ausgelacht und auf die schmutzige Luft hingewiesen – was ja leider zum Teil berechtigt war.
Inzwischen waren die Kohlenöfen in der Stadt fast alle verschwunden – es gab mehr und moderne Ölöfen, Gasheizungen – und das bisschen Geschäft mit dem Kohlenhandel lohnte nicht mehr. Die Familie B. hatte umgestellt – schon früher hatte man, wenn nicht viel Kohle zu fahren war – oder – was noch viel schlimmer war – wenn es keine Kohlen gab! – dann hatte Firma B. auch andere Fuhren übernommen, kleine Umzüge, oder auch mal Steine, wenn jemand einen Anbau machte – kurz: der Umstieg in das Speditionsgewerbe war nur ein kleiner Schritt. Seit Mitte der 1990er Jahre besass die Familie zwei moderne und schnelle Lastwagen, und damit führte man Transporten in die Sächsische Schweiz, aber auch nach Tschechien und ins nahe Polen durch. Man nahm, was kam – so gut ging es im Freistaat Sachsen wirtschaftlich immer noch nicht, dass man sich aussuchen konnte, welche Fahrten man annahm und welche man ablehnte.
Viele Fahrten gingen nach Polen, und Fritz B., der mit der neu gegründeten Spedition mit zwei modernen Lastwagen, hatte seine internationalen Beziehungen derart aufgebaut, dass er nicht mit leeren Wagen von Polen aus nach Sachsen zurückfahren musste.
Eine interessante Fahrt gab es immer, wenn er aus Katowice leere Holzpaletten nach Leipzig fahren sollte. Der Zugwagen samt Anhänger wurde immer schnell voll, und wenn Holz auch nicht leicht ist, so war der Wagen doch nie überladen. Gezahlt wurde immer sofort, und manchmal machte er eine Fahrt nach Katowice nur deshalb, weil er eine Palettenfahrt zurück nach Leipzig ergattern wollte.
Ein großer Tabakkonzern hatte uns, die Alpha-Detective, gebeten, die Fahrten der Spedition B. aus Dresden ein wenig zu überwachen. Man hatte da so einen bestimmten Verdacht…
Die deutschen Steuerbehörden sind ja nicht besonders glücklich über den immer noch blühenden Zigarettenschmuggel. Aber die Tabakkonzerne, die ja vom Verkauf der unter normalen Bedingungen vermarkteten Zigaretten leben, waren es ebenso wenig. Ihnen ging viel Umsatz und Gewinn verloren.
Wir folgten also einige Tage lang den LKWs und beobachteten, was die Fahrer alles so durch Mitteleuropa fahren mussten. Es war nicht wirklich spannend. Abgesehen von den Palettenfahrten von Katowice nach Leipzig - was war eigentlich daran so besonders? Wir schauten uns das mal an. Wenn man annahm, dass diese Fahrten im Hof einer Transport- oder Verladefirma in Leipzig endeten - weit gefehlt. Die Fahrten endeten immer auf einem Gelände in der Nähe einer stillgelegten Fabrik ausserhalb der Stadt. Dort gab es eine leerstehende Halle, und sobald der Transport aus Katowice dort ankam, führ ein großer Gabelstapler vor, der die Paletten schnellstmöglich ablud, sie in die Halle fuhr und dort säuberlich und vorsichtig abstellte. Dann musste der LKW aus Dresden wieder verschwinden. Das interessierte uns. Wir konnten uns unbemerkt in die Halle einschleichen und versteckten uns in einer Ecke in der Nähe einer Tür, aus dem man auch ins Freie flüchten konnte, wenn das große Hallentor verschlossen war.
Ausgestattet mit Kameras und Nachtsichtgeräten warteten wir ab. Bei Einbruch der Dunkelheit fuhren plötzlich drei kompakte Transporter, ja, genau die, die auf der Autobahn immer so gefährlich schnell gefahren werden, in die Halle, und fünf Männer machten sich an den Paletten zu schaffen. Sie hoben jede Palette einzeln an, lehnten sie nacheinander gegen eine der Hallenwände und – nahmen aus den hohl gefrästen Querhölzern stangenweise Zigaretten heraus, vermutlich geschmuggelt. Wir fotografierten die fünf Arbeiter von allen Seiten, während sie die drei Transporter fleissig beluden. Dann machten wir uns unbemerkt davon, als die Männer mal draussen waren um – sinnigerweise – eine Zigarette zu rauchen, denn in der Halle war das Rauchen streng verboten!
Unser Auftrag war erledigt. Der Konzern, der uns beauftragt hatte, bekam unseren Bericht mit vielen Fotos. Es wurde Anzeige erstattet. Der für den Konzern zuständige Betriebsprüfer des Finanzamtes schrieb eine entsprechende Kontrollmitteilung, die auch an die Zollbehörde weitergeleitet wurde. Der Zoll nahm gleichzeitig Kontakt auf mit der Autobahnpolizei, denn da auch die Transporter mit ihren Kennzeichen abgebildet waren, sollte es kein Problem sein, diese Schnellkuriere irgendwo wegen der üblichen Geschwindigkeitsüberschreitung zu stoppen und dann – oh, welcher Zufall – dabei auch die Schmuggelzigaretten zu finden. * Anrufweiterleitung zur zentralen Einsatzleitung nach Nürnberg. Wir
weisen darauf hin, dass wir nicht in allen Städten in denen wir tätig
sind Büros betreiben. Das Büro unserer zentralen Einsatzleitung
befindet sich in Nürnberg.
|