Detektei für Erfurt

Ermittlungen der Detektei für Erfurt

Unsere Detektei Erfurt hat bereits für viele hier angesiedelte Unternehmen Ermittlungen, Observationen und Aufklärungen durchgeführt.


Beweise professionell und gerichtsverwertbar sichern - Detektei für Erfurt

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Bombenstimmung – aber mal anders

Süsses Gift der Vergangenheit

Erfurt, die Landeshauptstadt von Thüringen, und Györ, die wichtige Industriestadt in Ungarn, nahe der Grenze nach Österreich, haben seit 1971 eine Städtepartnerschaft miteinander. Györ, die Stadt, die im k.u.k.- Österreich auch den Namen Raab trug, entwickelte sich nach der politischen und wirtschaftlichen Wende in Ungarn zu einem bedeutenden wirtschaftlichen Standort, nicht wenig auch aufgrund der Tatsache, dass hier schon immer sehr international gedacht und gehandelt worden war. 

Ein modernes Industrieunternehmen aus Györ wollte seine Aktivitäten näher an die wichtige deutsche Export-Kundschaft heranbringen, und suchte ein geeignetes Gelände für ein Forschungslabor in der Nähe von Erfurt, der langjährigen Partnerstadt. Ein Unternehmensberater aus Erfurt wurde mit der Aufgabe betraut, ein dafür passendes Objekt zu finden. Man fand ein ehemaliges Laborgebäude, das früher zu einer VEB-Organisation gehört hatte, und bereitete den Kaufvertrag vor. Als diese Vorbereitungen soweit vorangeschritten waren, erhielt die Wirtschaftsdetektei Alpha-Detective den Auftrag, das alte-neue Gebäude, das Grundstück, auf dem das Gebäude stand und das Umfeld des Geländes für den ungarischen Investor zu untersuchen und alle Vorkehrungen zu treffen, dass der ungarische Unternehmer sich mit dem Kauf keine verborgenen Mängel einhandelte. Er wollte die Gebäude ohnehin abreissen und von Grund auf neu bauen.   

Wir beauftragten eine Firma, die sich mit Geotechnik beschäftigte, und erteilten den Auftrag, das gesamte Gelände zu untersuchen. Unsere Ermittler wiederum schwärmten in der Nachbarschaft aus, um von den Leuten, die in der Umgebung wohnten, etwas detailliertere Informationen zu bekommen, was in den letzten Jahrzehnten dort alles so geschehen war.
Das war leichter geplant als gemacht: die umstehenden Wohnblocks standen überwiegend leer, und die paar Bewohner, die wir noch antrafen, waren erste vor kurzem zugezogen, ausserdem kamen sie von ausserhalb, wussten also nichts über das Geschehen in der Gegend.

Auf dem städtischen Katasteramt nannte man uns die Namen einiger älterer Erfurter Bürger, die früher dort gewohnt hatten, nun aber in einigen städtischen Altenheimen ihre neue Heimat gefunden hatten.

Wir fuhren hin. Es bedurfte einiger ausführlicher Gespräche mit den Heimleitungen, bis wir unser Anliegen vorgetragen hatten und man uns auch unsere ehrenwerten Absichten glaubte – wir finden es sehr gut, wenn eine Heimleitung ihre Bewohner vor Besuchern schützt, die ihnen gefährlich werden könnten, insbesondere, wenn keine eigenen Angehörigen mehr vorhanden sind. So mancher Fall, den wir in der Vergangenheit zu lösen hatten, spielte  sich nämlich auf diesem Gebiet ab….

Teilweise waren die älteren Herrschaften topfit, andere waren nicht mehr so ganz wach, kein Wunder, einige waren sogar über 90 Jahre alt!

Am Ende unserer Erkundigungen konzentrierten wir uns auf einen älteren Herrn, der sich als wirklich bewundernswert präsent herausstellte. Er war inzwischen 92 Jahre alt, war gebürtiger Erfurter, hatte als Offizier – zum Schluss war er Major gewesen - am 2. Weltkrieg teilgenommen und war Ende der 1940er Jahre aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt. Seit dieser Zeit wohnte er in Erfurt und hatte das Gelände, welches wir inspizieren sollten, stets im Blick gehabt. Warum? Es war das Gelände, das eigentlich seiner Familie und ihm gehört hatte – hier hatten seine Eltern eine kleine Fabrik besessen, und die war der Familie bei Kriegsende weggenommen worden, weil niemand da war, der sich dagegen hätte wehren können.

Der Herr Major a.D. – stramm und ganz im preussischen Habitus, war ein wandelndes Geschichtslexikon. Er hatte zu dem Gespräch einige alte Fotobände mitgebracht, die den väterlichen Betrieb zeigten - wer weiss, wie er die durch all die Jahre retten konnte. Darin wurden uns dieselben Gebäude gezeigt, die nun von unserem ungarischen Auftraggeber übernommen werden sollten. Belege aus den alten Grundbüchern bestätigten übrigens, dass die ganze Gegend mal seiner Familie gehört hatte.

Und dann erzählte er, was uns viel Ärger ersparen konnte: gegen Ende des Krieges war bei einem Bombenangriff auf Erfurt einige Fliegerbomben auf dem Gelände der väterlichen Fabrik eingeschlagen, aber nicht explodiert - und niemand erinnerte sich, dass der oder die Blindgänger je gefunden, geborgen und entschärft worden waren.

Heissa - das war ja ein Thema für unsere Ermittler. Die übliche Routine begann – und eine Firma für Kampfmittelsuche wurde hinzugezogen, bevor die Geotechniker Bodenproben nehmen konnten. Mit ihren modernen Suchgeräten fanden die Spezialisten bald nicht nur einen, sondern sogar zwei Blindgänger!

Die offiziellen, amtlichen Schritte folgten, die Entschärfung der Bomben durch die zuständige Behörde lief ohne Probleme ab, die inzwischen harmlos gemachten Bomben wurden abtransportiert – und unsere Arbeit konnte weitergehen. Dass die Geotechniker noch ein paar Rückstände von Phosphor, Quecksilber und anderen Giften fanden, hatte wahrscheinlich damit zu tun, dass der Betrieb unseres Zeitzeugen früher mal mit Chemie zu tun hatte…

Unser ungarischer Auftraggeber war froh, dass er uns diesen Auftrag gegeben hatte!
 
* Anrufweiterleitung zur zentralen Einsatzleitung nach Nürnberg.
Wir weisen darauf hin, dass wir nicht in allen Städten in denen wir tätig sind Büros betreiben. Das Büro unserer zentralen Einsatzleitung befindet sich in Nürnberg.
 
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