Detektei für EssenErmittlungen der Detektei für EssenUnsere Detektei Essen hat bereits für viele hier angesiedelte Unternehmen Ermittlungen, Observationen und Aufklärungen durchgeführt. Beweise professionell und gerichtsverwertbar sichern - Detektei für EssenSie benötigen Klarheit? Sie benötigen die professionelle Sicherung gerichtsverwertbarer Beweise? Profitieren Sie von unserem Know How als führende Wirtschaftsdetektei! Nehmen Sie auch gern persönlich mit uns Kontakt auf. Wählen Sie hierfür die kostenlose Rufnummer0800 - 52 52 007*oder füllen Sie unser Kontaktformular aus.
Hart wie Niob?Es ist nicht alles Gold, was glänztEdel sei das MetallFromm sind sie ja beide – die Essener und die Leute aus Nishni Nowgorod, der Partnerstadt Essens mitten in Russland. Und fleissige und tüchtige Ingenieure sind sie auch – die Krupp-Ringe und der Stahl aus dem Ruhrgebiet haben Tradition in der Welt, und in Nishni Nowgorod werden hervorragende Autos, Flugzeuge und U-Boote gebaut. Als uns der Essener Stahlhändler anrief und uns mitteilte, dass er seit einigen Monaten den „Schwund“ von etlichen hundert Kilo teurer Legierungsmaterialien aus seinem Materiallager feststellte, da wussten wir, die Alpha-Detective, dass es sich um einen langwierigen Auftrag handeln würde. Was war passiert? Legierungsmaterial wird zur Anreicherung des Stahls bei der Erschmelzung von Sonderwerkstoffen gebraucht, manchmal sind es nur verschwindend kleine Anteile im Endprodukt, die in der chemischen Analyse des Edelstahls in Prozentbruchteilen angegeben werden, manchmal sind es wiederum nennenswerte Anteile des Legierungsmaterials, die im Stahl enthalten sein müssen, damit bestimmte Eigenschaften entstehen. Diese besonderen Materialien, die beigefügt werden müssen, sind in der Regel das Teuerste beim Stahl, und sie sind entsprechend begehrt und kostspielig. In einem Stahlhandelsbetrieb müssen bestimmte Mengen immer vorrätig sein, denn es ist auch nicht immer leicht, diese Sonderwerkstoffe „mal eben“ schnell zu beschaffen. Der Schwund war also zuerst bei einer Inventur aufgefallen, und als man noch über Buchungsfehler oder falsche Lieferdaten spekulierte, passierte offenbar der nächste „Schwund“, denn von einer soeben angelieferten Niob-Lieferung fehlte plötzlich ein Block von 100 kg aus dem Lager. Es war schon ganz schön schwierig gewesen, das Niob aus Kanada relativ schnell und kurzfristig zu beschaffen. Und nun – kaum beschafft, waren 100 Kilogramm davon schon wieder weg. Mit einer Dichte von 8,5 Gramm pro Kubikmillimeter ist Niob nur geringfügig schwerer als Stahl, aber zwei kräftige Männer können einen Block von 100 Kilo schon locker wegtragen! Wir befragten unsere Datenbank. Und siehe da: im März 2006 hatten Diebe bei einem österreichischen Stahlwerk in der Steiermark Legierungsmaterial entwendet – und das gleich tonnenweise. Das Material ging damals über einen Mittelsmann in Tschechien weiter nach Russland. Zwar wird in Russland auch Niob gefördert und produziert, aber wenn man mal eben schnell einen kleinen 100 Kilo-Block braucht, geht das auch nicht eben mal mit „Fingerschnippen“. Da kann es sich schon lohnen, eine „eingearbeitete“ Diebesbande loszuschicken und das Material anderweitig zu beschaffen. Wir fragten in Österreich nach und bekamen freundliche Hilfe von dem damals beklauten Stahlwerk in Kapfenberg. So setzten wir uns auf die uns genannten Fährten und siehe da – sie führten auf verschlungenen Pfaden nach Nishni-Nowgorod, einer der Partnerstädte Essens! Aber, wer war der Dieb? Und da kam uns zur Hilfe, dass wir einen alten Metallurgen im Ermittlerstab hatten, einen Mann, der sein aktives Berufsleben lang mit Stahl und Eisen zu tun hatte. Er wusste, dass metallischer Niob-Staub Reizungen an Haut und Augen bewirken kann. Und was sahen wir, als wir uns die Mitarbeiter des Stahlhandelsbetriebes noch einmal sorgfältig ansahen? Zwei Männer, einer der beiden kam aus Österreich, der andere war aus Oberhausen, liefen mit komisch geröteten Gesichtern herum. Und beide klagten über brennende Augen, und sie wollten deshalb auch zum Augenarzt. Ihr Chef fragte sie, was der Arzt denn gesagt habe – und sie gaben freiwillig an, dass sie offenbar mit irgendwelchen Allergien zu tun haben. Dann aber nahmen wir uns die beiden Männer vor – und wir sagten ihnen in einer Verhöratmosphäre auf den Kopf zu, dass sie es waren, die das Niob geklaut hätten. Klar, da war auch eine Menge Bluff mit im Spiel – aber Frechheit siegt auch hier manchmal: die beiden Männer knickten ein und gestanden: ja, sie hatten das Niob gestohlen, und die anderen Diebstähle gingen auch auf ihr Konto. Sie hatten mit einer international tätigen Diebesbande zusammengearbeitet, und von diesen Leuten bekamen sie regelmäßig die Aufträge, was sie zu besorgen hatten. Mit ihrem Chef und einem unserer Ermittler gingen sie zum Notar und unterschrieben dort ein notarielles Schuldanerkenntnis. Ob die Beschäftigung mit dem gestohlenen Niob bei den beiden Männern tatsächlich die Reizungen an Haut und Augen ausgelöst hatten – wir wissen es nicht. Aber das war ja nun auch egal – der Fall war aufgeklärt! * Anrufweiterleitung zur zentralen Einsatzleitung nach Nürnberg. Wir weisen darauf hin, dass wir nicht in allen Städten in denen wir tätig sind Büros betreiben. Das Büro unserer zentralen Einsatzleitung befindet sich in Nürnberg. |
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