Detektei für Koblenz

Ermittlungen der Detektei für Koblenz

Unsere Detektei Koblenz hat bereits für viele hier angesiedelte Unternehmen Ermittlungen, Observationen und Aufklärungen durchgeführt.


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Koblenz
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Eine Schifffahrt, die ist lustig…

Warum ist es am Rhein so schön?

Das Linienschiff der angesehenen Rheinschifffahrtsgesellschaft fährt genau fünfeinhalb Stunden von Koblenz bis Köln – das Schiff legt 14 mal an auf der Strecke, und es geht rheinabwärts, oftmals im Zick-Zack, von Ufer zu Ufer – es ist also die schnelle Strecke. Das letzte Stück zwischen Wesseling und Köln ist eigentlich ziemlich langweilig, aber es ist ganz reizvoll, die ehrwürdige Domstadt Köln mit ihren markanten Sehenswürdigkeiten von Bord aus heranwachsen zu sehen – also bleiben die meisten Fahrgäste auch auf den letzten Kilometern an Bord und steigen nicht etwa schon in Bonn aus. 

Das Ehepaar Hans und Sofie van der Meeren aus Maastricht, der Partnerstadt der Rheinmetropole Koblenz, hatte ein verlängertes Wochenende in Deutschland verbracht, war mit dem Zug nach Koblenz gefahren und mit dem Schiff zurück bis Köln – von da aus wollten die beiden Niederländer mit dem Zug nach Maastricht zurückfahren, das war das bequemste. Nun, das Rhein-Schiff war gross genug, und es war keine Schwierigkeit, das Gepäck auf dem Schiff unterzubringen, anders als in den engen Zügen, die für größere Gepäckstücke nicht so recht geeignet waren. Die alten Intercity-Züge, in denen es noch richtige Kofferabteile gab – die waren damals unschlagbar praktisch gewesen, aber diese Züge gab es ja nicht mehr.

Das Schiff glitt, nachdem der Kapitän den langen Schiffskörper in einer großen Kurve gedreht hatte, mit der Nase nach Süden zeigend, in Köln an die Anlegestelle heran. „Endstation – alles aussteigen!“ kam vom Bordlautsprecher, obwohl alle an Bord das ja längst wussten. Die van der Meerens wollten ihre beiden Koffer abholen – und sie bekamen einen gehörigen Schrecken: die Koffer waren nicht da, wo sie abgestellt worden waren!

Nun, man liess die anderen Fahrgäste aussteigen, stellte sich hinten an, und als die Schiffsbesatzung Zeit für sie hatte, trugen Frau und Herr van der Meeren ihr Problem vor. Mit der Reaktion des Kapitäns hatten sie nicht gerechnet – der gute Mann war sichtlich betroffen, und er bat die beiden Fahrgäste in sein „Büro“ – auf die „Brücke“. Er holt eine Art Formular aus seinem Arbeitstisch, welches mit den Worten „Einfache Verlustmeldung“ überschrieben war, und er befragte die beiden van der Meerens Punkt für Punkt nach dem Verlust aus – er liess sich die Koffer beschreiben, fragte nach dem Inhalt, fragte nach besonderen Kennzeichen – wie man das eben macht, wenn man eine Verlustmeldung für Gepäck an die Versicherung abliefert. Dann entschuldigte er sich wortreich, und er entnahm einem kleinen Tresor, den er in einem Wandschrank hatte, einige Geldscheine, die er den Holländern aushändigte und sich auf einem separaten Zettel quittieren liess: 500,- Euro erhalten – Ort, Datum, Unterschrift. Die beiden van der Meerens fragten den Kapitän, ob das denn nun eine Anzahlung auf die Versicherungsentschädigung sein würde – ja, natürlich, die Versicherung werde den Fall schnellstens abwickeln, und die Firma sei sehr großzügig und schnell bei der Regulierung solcher Schäden.     
Die beiden Holländer blieben bewundernswert ruhig, sie schimpften nicht herum, sondern gaben zu verstehen, dass sie dafür Verständnis hätten, so was könne ja überall mal passieren….  Sie verliessen das Schiff und beeilten sich, in die nah gelegene Kölner Innenstadt zu kommen, um vor der Weiterfahrt des Zuges nach Maastricht noch ein paar günstige „Schnäppchen“ zu ergattern. Sie hatten in den relativ alten Koffern nur ebenfalls relativ alte Freizeitkleidung gehabt, und die 500,- Euro, die sie bereits in der Hand hatten, waren schon jetzt eine gute Entschädigung – selbst, wenn gar kein Geld mehr von der Versicherung nachgereicht werden würde -  sie wären gar nicht unglücklich. Wertsachen oder wichtige Unterlagen hatten sie so wie so nicht in den Koffern gehabt, und ihre persönlichen Dokumente und ihr Reisegeld hatten ohnehin sie in ihren Handtaschen, da war nichts weggekommen.

Aber die Versicherungsgesellschaft, die diese Fälle im Auftrag des Schifffahrtsgesellschaft abwickeln musste, war allmählich sauer, denn diese Fälle wie der mit den Eheleuten van der Meeren passierten seit Beginn des Sommerfahrplans fast jede Woche! Deshalb auch hatte der Kapitän sogleich das richtige Formular zur Hand, und die 500,- Euro, die er  ohne jede Diskussion „bar auf die Hand“ auszahlte, waren keinesfalls seine spontane einsame Entscheidung gewesen – seine Vorgesetzten hatten ihn dazu angewiesen, äusserst grosszügig in solchen Fällen vorzugehen – jeder, der bestohlen worden war, bekam ohne Federlesens 250,- Euro in Bar als Anzahlung auf die Entschädigung durch die Versicherung – nur ja nicht in Verruf kommen - das war die erklärte Devise der Schifffahrtsgesellschaft, denn dann würden die Fahrgäste wegbleiben!

Die Versicherungsgesellschaft kam zu uns, den Alpha-Detectiven, und beauftragte uns mit der Aufklärung dieser Diebstähle. Zwei unserer Ermittler bekamen den zweifellos attraktiven Auftrag, sich als „Hilfs-Stewards“ auf den Schiffen anstellen zu lassen – klar, dass die beiden Kollegen von Stund’ an nur die „Hilfs-Sherrifs“ bei uns hiessen. In dieser Rolle sollten sie genau beobachten, was mit den Gepäckstücken passierte, die abhanden kamen – und es waren ja immer nur wenige Fahrgäste, die mit Koffern an Bord kamen! 

Sie waren – aus Sicht der beiden Kollegen – viel zu bald vorbei, die bezahlten Rheintouren von Köln nach Koblenz und retour. Wir hatten bereits am dritten Tag unser Erfolgserlebnis: der Dieb war der Oberkellner aus dem Restaurant: wenn die Fahrgäste ihre Sitzplätze eingenommen hatten, schaffte dieser Mann die Koffer in eine etwas entfernt liegende Kabine, und sagte auch den Fahrgästen Bescheid, wo er die Gepäckstücke hingebracht hatte. Kaum hatten die Passagiere ihm auch noch für seine Fürsorge ein Trinkgeld gegeben, schaffte er die Koffer in seine eigene Kabine – und rückte sie natürlich nie mehr heraus, wenn die Fahrgäste danach fragten. In Köln verliess er als letzter das Schiff, und dabei trug er die Koffer in sein Auto, welches am Rheinufer geparkt war. Wir hatten unsere Kameras dabei und machten natürlich gerichtsverwertbare Aufnahmen von allem, was er so gern geheim halten wollte….

Wir konnten uns aber nicht erklären, wieso der Kapitän das nie bemerkt haben sollte, denn am Ende eines jeden Arbeitstages hätte er den Oberkellner dabei eigentlich beobachten müssen, wie der die Koffer von Bord brachte. 

Die Verhöre des Oberkellners ergaben aber, dass er zusammen mit dem geschmeidigen Kapitän gehandelt hatte. Die beiden trafen sich an ihren arbeitsfreien Tagen und verkauften das, was in den Koffern war, an stadtbekannte Hehler. Es war nie sehr viel, aber pro Monat ergab das, was sie sich teilen konnten, immerhin regelmäßig mindestens 1.000,- Euro.  Unser Auftrag aber war erfolgreich gelöst.
 
* Anrufweiterleitung zur zentralen Einsatzleitung nach Nürnberg.
Wir weisen darauf hin, dass wir nicht in allen Städten in denen wir tätig sind Büros betreiben. Das Büro unserer zentralen Einsatzleitung befindet sich in Nürnberg.
 
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