Detektei für Wiesbaden

Ermittlungen der Detektei für Wiesbaden

Unsere Detektei Wiesbaden hat bereits für viele hier angesiedelte Unternehmen Ermittlungen, Observationen und Aufklärungen durchgeführt.


Beweise professionell und gerichtsverwertbar sichern - Detektei für Wiesbaden

Sie benötigen Klarheit? Sie benötigen die professionelle Sicherung gerichtsverwertbarer Beweise? Profitieren Sie von unserem Know How als führende Wirtschaftsdetektei!

Nehmen Sie auch gern persönlich mit uns Kontakt auf. Wählen Sie hierfür die kostenlose Rufnummer

0800 - 52 52 007*

oder füllen Sie unser Kontaktformular aus.

 Wiesbaden
 Stadtschloss
 Wiesbaden
 Russische Kirche
 Klagenfurt
 Altes Rathaus
Detektei Wiesbaden Detektei Wiesbaden Detektei Wiesbaden 

Offene Grenzen fördern das Kennen lernen der Völker

Versicherungsbetrug lohnt sich nur bedingt

„Ja ni gawarju pa-Russki“ – das war der phonetisch aufgeschriebene Satz, den der Empfangschef des Hotels in Wiesbaden seiner neuen Mitarbeiterin beizubringen versuchte – und das heisst auf Deutsch: „ich spreche kein Russisch!“

Der Grund lag auf der Hand: Mirjam, die neue Mitarbeiterin für den Empfang im Hotel, hatte angegeben, dass sie zwar Englisch, Spanisch und ein wenig Französisch könne, aber Russisch leider nicht. Und die Anzahl der Hotelgäste, die Russisch sprachen, stieg von Monat zu Monat. Mirjam solle sich, wenn sie die Zeit erübrigen könnte, darum kümmern, zumindest ein bisschen Russisch zu lernen, so dass sie wenigstens die Sätze konnte, die man üblicherweise im Hotel brauchte. Mirjam murrte zwar ein wenig, erklärte aber, sie werde sich schon drum kümmern und versuchen, wie viel Zeit sie in ihrer knappen Freizeit dafür abzweigen könne.

Was der Empfangschef allerdings nicht wusste: Mirjam war eine Ermittlerin von Alpha-Detective, und ihre Muttersprache war Russisch. Sie war allerdings so ungeheuer sprachbegabt, dass man ihr überhaupt keinen Akzent anmerkte. Sie konnte im schönsten Klagenfurter Dialekt sprechen, singen und fluchen wie ein Fuhrmann – aber niemand vermutete, welches Sprachengenie Mirjam in Wirklichkeit war. In Klagenfurt hatte sie Sprachen studiert, und sie war in fünf Sprachen perfekt – kein Wunder – die russische Familie, aus der sie stammte, war bekannt für ihre kosmopolitische Herkunft – da hatten Russen, Spanier, Franzosen, Deutsche und Engländer mitgewirkt – ähnlich wie bei dem unvergessenen Sir Peter Ustinov – mit dem war sie sogar über fünf Ecken verwandt.

Zwischen Klagenfurt und Wiesbaden bestand die älteste Städtepartnerschaft, die es überhaupt auf der Welt gibt – seit 1930 – und es gab Austauschbegegnungen zwischen den beiden Städten – und daher kannte Mirjam Wiesbaden ganz gut.Nehmen Sie auch gern persönlich mit uns Kontakt auf. Wählen Sie hierfür die kostenlose Rufnummer

0800 - 52 52 007*

oder füllen Sie unser Kontaktformular aus.

Warum hatten wir Mirjam diesen Job übertragen? Wir waren von einer grossen Versicherungsgesellschaft beauftragt worden, Diebstähle, die in diesem Hotel mehr und mehr stattfanden, aufzuklären. Die Diebstähle passierten überwiegend unter den russisch sprechenden Gästen, die zumeist aus Russland kamen, einige kamen auch aus der Ukraine und aus anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion, deren Umgangssprache ebenfalls Russisch gewesen war. Wenn diese Gäste, nachdem sie den Diebstahl bemerkt hatten, sich dem Hotelmanagement gegenüber artikulieren wollten, konnten sie sich bei den vorgetragenen Verlustmeldungen nicht immer so verständlich machen, weil das gesprochene Russisch nicht gut genug verstanden wurde.
Also wurden diese Verluste der Versicherungsgesellschaft gemeldet, die auch regelmäßig zahlen musste. Es war fast skurril: die Gäste kamen nach Wiesbaden gereist, weil sie in der Spielbank spielen wollten, und weil sie einkaufen wollten. Geld hatten sie ohnehin reichlich – sie mussten also gar nicht beim Roulette gewinnen – und wenn sie gewannen, dann war das ein schöner Betrag „on top“. Wenn sie schliesslich gegen Ende des Aufenthaltes ausgeraubt wurden, war das stets eine Beute „vom Feinsten“ – neue Kleidung, neuer, top moderner Schmuck, teure elektronische Geräte – die Einbrüche waren also für die Diebe immer eine reiche Ernte.

Die Polizei stand vor einem Rätsel, und die Beamten wussten sich nicht anders zu helfen, als dem Hotelmanagement erhöhte Wachsamkeit einzuprägen, der Hotelleitung zu empfehlen, die Schlösser noch einmal auszutauschen und die Zimmer noch einbruchssicherer zu machen – alles das war erledigt. Und trotzdem gingen die regelmäßigen Diebstähle weiter.

Mirjam sollte das „Dummchen“ spielen und gleichzeitig Augen und Ohren ganz weit offen halten.

So weit, so gut, nur mussten jetzt mal in paar typischer Diebstähle begangen werden, die wir sozusagen von einem Logenplatz aus beobachten konnten. Und dann wurden wieder – kurz vor der Abreise einer Gästegruppe – Diebstähle gemeldet.

Es kam aber ganz anders als alle es vermutet hatten. Kein Dieb kam von ausserhalb – nein, diese Geschichte hatte eine ganz andere Erklärung: eine grosse Organisation entsendete mit jeder Reisegruppe aus Russland mindestens zwei Reisende, die meist als Ehepaar auftraten, die sich den anderen Reisenden gegenüber wie Landsleute verhielten und bald das Vertrauen der übrigen Reisenden gewonnen hatten. Diese Pärchen wickelten die Diebstähle perfekt ab. Die Lockvögel wechselten bei jeder Reisegruppe ab, nie kamen zweimal die gleichen Leute zum Einsatz.

Woher wissen wir das? Na klar – nur über unsere Mirjam. Sie spielte die „dumme, naive  Gans“ so perfekt, dass sie kein Russisch konnte, schaute und hörte so gekonnt weg, wenn die jeweils „Dienst habenden“ ihre Pläne sogar in der Rezeption des Hotels relativ offen besprachen – und die sprachbegabte Mirjam kriegte auf diese Weise unendlich viele Informationen mit. Sie berichtete uns regelmäßig über das, was sie gehört hatte, und wir setzten unsere Beobachter auf die beiden an. Dabei kriegten wir mit, wann sie die geklauten Waren aus dem Hotel schleppten – bei Kleidung passierte es sogar, dass sie sich Anzüge oder Kleider doppelt und dreifach übereinander anzogen, bis sie aus dem Hotelfoyer raus und in einem Leihwagen verschwunden waren. Schmuck war für sie kaum ein Problem, den transportierten sie immer in den unscheinbaren bunten Einkaufstüten eines großen Lebensmitteldiscounters. 

Wir folgten dem Diebespärchen unauffällig und bekamen dabei heraus, wohin sie ihre Beute brachten: sie hatten eine billige Wohnung in der Innenstadt gemietet, wo sie ihre Diebesgüter ablieferten und lagerten. Als alles sauber dokumentiert und gerichtsverwertbar fotografiert und gefilmt war, griff die Polizei zu und verhaftete die beiden.

Alles Weitere war dann Sache der ermittelnden Staatsanwaltschaft und der Polizei, die sich aber gern des Materials bedienten, welches wir ihnen und der Versicherungsgesellschaft, die uns den Auftrag erteilt hatte, als Beweismaterial übergeben hatten.

Mirjam aber war die uneingeschränkte Heldin des Falles, die mit ihrer Wachsamkeit und mit ihrem Können die richtigen Wege zur Aufklärung der Angelegenheit aufgezeigt hatte.Nehmen Sie auch gern persönlich mit uns Kontakt auf. Wählen Sie hierfür die kostenlose Rufnummer

0800 - 52 52 007*

oder füllen Sie unser Kontaktformular aus.

* Anrufweiterleitung zur zentralen Einsatzleitung nach Nürnberg.
Wir weisen darauf hin, dass wir nicht in allen Städten in denen wir tätig sind Büros betreiben. Das Büro unserer zentralen Einsatzleitung befindet sich in Nürnberg.

 
Dortmund Frankfurt Nürnberg Berlin Hamburg