Marken- und ProduktpiraterieAuf einer Messe haben Sie eine Kopie Ihres Produktes gesehen?Sie brauchen Beweise, die auch vor Gericht gültig sind? Nehmen Sie auch gern persönlich mit uns Kontakt auf. Wählen Sie hierfür die kostenlose Rufnummer0800 - 52 52 007
oder füllen Sie unser Kontaktformular aus. „Globalisierung“ gibt es, seit Menschen Handel treiben. Die Menschen haben sich stets bemüht, das zu bekommen, was woanders besonders gut gedieh. Die Seidenraupe wurde zunächst ohne den notwendigen Maulbeerbaum aus China gestohlen – bis man merkte, dass auch der Maulbeerbaum erforderlich war. Also stahl man den auch noch – und siehe da: es funktionierte mit der Seidenproduktion auch ausserhalb Chinas. So gibt es viele Beispiele, die bis heute den meisten Menschen nicht bewusst sind – und es gibt noch viel mehr Produkte, die wir heute als „heimisch“ empfinden – und die doch von weit her stammen. Das gilt für Bäume und Blumen, für Nahrungsmittel und – nicht zu übersehen – Gewohnheiten – auch die kann man importieren, übernehmen, lernen.
Das alles fand selten nur redlich und auf anständige Weise statt, vielfach wurde geraubt und gestohlen. Insofern ist die heute beklagte Marken- und Produktpiraterie - bei Licht besehen - etwas, was die Kolonialvölker früher wie selbstverständlich in den Kolonien verübt haben.
Nun, niemand wird heute gut finden, wenn die Komponenten für sicherheitsrelevante Bauteile in Autos, Eisenbahnen und Flugzeugen ohne die inzwischen unentbehrlichen Qualitätsprüfungen billig-billig irgendwo unkontrolliert hergestellt und in die Märkte gedrückt werden.
Markenpiraterie aber gibt es auch bei ganz anderen Produkten – so zum Beispiel bei Medikamenten, bei denen die Reinheit der Produktionsanlagen ganz wesentlich über die Brauchbarkeit der Medizin entscheidet – ganz abgesehen von den pharmakologischen und chemischen Voraussetzungen, die für die beabsichtigte Funktion eines Medikamentes unabdingbar einzuhalten sind.
Es gibt leider illegale Drogen, noch viel schlimmer ist aber, wenn diese Drogen dann zu allem Überfluss noch durch „Panschen“ verunreinigt sind, wenn also Wirkstoffe beigemengt wurden, die unumkehrbaren Schaden bei den Konsumenten auslösen können.
Der Ring um die modernen „Piraten“ muss also auf allen Gebieten so eng wie möglich gezogen werden. Nicht nur die Bremsen Ihres Autos, sondern auch die einzelnen Wirkstoffe Ihres Herzmedikaments, die Ungefährlichkeit des Parfums, welches wir kaufen, die Nahrungsmittel, die teilweise als Fertiggerichte in den Regalen unserer Supermärkte liegen, und die wir ungeprüft zubereiten und essen – bei allem müssen Reinheit und Beschaffenheit der verwendeten Komponenten einwandfrei sein.
Die Aktivitäten der Alpha Detective reichen deshalb beim Thema „Marken- und Produktpiraterie“ von der Lebensmittelrecherche über die Technikprüfung bei Sicherheitskomponenten bis hin zur Überprüfung der pharmakologischen Verhältnisse in einer pharmazeutischen Fabrik irgendwo in der Welt.
Der andere Effekt, der dabei beachtet werden muss, ist natürlich der wirtschaftliche Einfluss, der sich bei allen Produkten dieser Art bei den ursprünglichen Herstellern auswirkt: das Wegnehmen von Produkten und die Verdrängung von Herstellern aus ihren angestammten Märkten, mit illegalen Methoden, bewirkt den Verlust von Arbeitsplätzen, den Verlust von Kapital und Produktionsvermögen und ist unbestritten ein Delikt aus dem Bereich der Wirtschaftskriminalität, welches mit allen Mitteln verfolgt werden muss.
Der Tourist, der sich die Software-CD mit der Raubkopie aus China mitbringt oder mitbringen lässt, schädigt seine eigene wirtschaftliche Basis zu Hause. Das gilt genau so für die raub-kopierten T-Shirts, Sportkleidung und alles andere dieser Art. Die Entwicklung neuer und intelligenter Produkte muss finanziert werden, und das geht nur über den Verkaufspreis. Wer kopiert, nimmt dem Hersteller die Möglichkeit, neue und bessere Produkte zu entwickeln, denn der Kopierer gibt keinen Cent aus für diese wichtige Aufgabe.
Gesunde Globalisierung kann also nur gelingen, wenn nicht „geraubt“, „raub-kopiert“ wird, sondern wenn Verträge geschlossen werden, in denen die Bedingungen einer fairen Zusammenarbeit zwischen den Ländern der „ersten Welt“ und den „Schwellenländern“ festgelegt werden.
Leider gibt es noch lange nicht genügend Verträge dieser Art. Und es gibt leider immer noch genug Leute – hier und auch dort – die das alles, was wir hier als „Marken- und Produktpiraterie“ beklagen, als „Kavaliersdelikt“ entschuldigen. Hauptsache, man hat ein „Schnäppchen“ gemacht. Das ist kurzsichtig und trifft nicht den Kern. Es fällt auf uns selbst zurück.
Wir, die Alpha-Detective, sind fit für alle möglichen Arten von Ermittlungen und Recherchen in diesem komplexen Bereich.
Wenn Sie befürchten, dass Sie bestohlen wurden, dass jemand Ihre Produkte illegal kopiert und Sie aus Ihren Märkten zu vertreiben versucht – kommen Sie zu uns. Wir wissen Mittel und Wege, das aufzuklären.
So bekommen Sie Hilfsmittel in die Hand, sich dagegen zu wehren. Trackback: http://www.golem.de/trackback/45009 |