VersicherungsbetrugFühlen Sie sich betrogen?Sind Sie wütend, weil die Beweise fehlen?Nehmen Sie auch gern persönlich mit uns Kontakt auf. Wählen Sie hierfür die kostenlose Rufnummer 0800 - 52 52 007oder füllen Sie unser Kontaktformular aus. Volksport - der VersicherungsbetrugDer alte Bauer Paul B. hatte riesige Probleme – er hatte sich massiv verrechnet. Der neue Schlepper war viel zu teuer geworden, sein Eigenkapital hatte nicht so weit gereicht, wie er ursprünglich gedacht hatte, und die Bank liess beim Kreditrahmen nicht mehr mit sich reden. Er war nun finanziell nicht mehr flüssig, um die notwendigen Saatgüter einzukaufen. Auf der Bahnfahrt in die Stadt, in der er noch einmal mit der Bank reden wollte, traf er im Abteil einen Mitreisenden, einen jungen Studenten – die beiden kannten sich zwar nicht, kamen aber irgendwie ins Gespräch. Der alte Bauer erzählte seinem neuen mitreisenden Bekannten, dass er Landwirt sei. Dem Studenten, offenbar um einen lockeren Spruch nie verlegen, fiel dieser blöde Kalauer ein, den er auch sofort loswerden musste: „Da trifft der eine Bauer den anderen, und der erste Bauer sagt zum zweiten, dass er sich soeben habe versichern lassen. Fragt der zweite: gegen was denn alles? Sagt der erste: gegen Feuer und Hagel. Nach längerem Nachdenken sagt der zweite: also, das mit dem Feuer, das verstehe ich ja, aber wie machst du denn Hagel?“ Paul B. lachte ein wenig gequält – nein, diese Geschichte kannte er noch nicht – aber so ganz fremd war ihm die darin enthaltene Logik ja nicht…. Der Student konnte ja nicht ahnen, wie sehr er ins Schwarze getroffen, und wie genau er die Seelenlage von Paul B. angesprochen hatte…. Die Bank blieb hart, man bot ihm einen neuen Kredit zu unglaublich schlechten Bedingungen an – was Paul B. sich gar nicht leisten konnte. Zornig fuhr er wieder nach Hause. Aber – dieser Floh, den ihm der Student mit dem blöden Witz ins Ohr gesetzt hatte – der liess ihn nicht mehr los. Zu Hause, spät abends, als er sicher war, dass niemand mehr wach war, nahm er sich seine Versicherungspolice vor und las nach: ja, er war gegen Feuer versichert, wenn auch nicht so sehr üppig, aber immerhin. Exakte Betrachtung des VersicherungsbetrugesGenau genommen – warum eigentlich nicht? Die Scheune war fast leer, die Saatgutvorräte waren ohnehin weg, den Schlepper konnte er sogar im Schuppen stehen lassen – nein, er musste den stehen lassen – aber ein Neubau der Scheune wäre schon ganz schön – und das müßte eigentlich doch immer dabei rumspringen…! Je länger er darüber nachdachte, desto mehr ertappte er sich bei dem Gedanken, dass er schon eifrig Pläne schmiedete. Nach zwei Wochen war der Plan gereift. Er besorgte sich ein paar Kanister Benzin – die er ja als Treibstoff für den Traktor begründen konnte – nur bedachte er nicht, dass der Traktor ja mit Diesel lief! – ein bisschen Stroh, alte Lumpen, eine Ecke mit Bauholzresten, fast so, wie man ein Kaminfeuer anmachen würde – und in einer stockdunklen Nacht, in der es auch sogar noch ein wenig windig war, gegen 2 Uhr morgens, schlich er sich in die Scheune, werkelte ein wenig herum und brachte das Feuer in Gang. Dann schnell zurück ins Haus, und als er sicher war, dass seine Scheune fast „hin“ war, rief er die Feuerwehr. Die Jungs von der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Nachbardorf kamen in sagenhaft kurzen 10 Minuten angelärmt. Die Löscharbeiten beschränkten sich – wie oft in solchen Fällen – darauf, dass die Nachbargebäude nicht auch noch abgefackelt wurden – und als die Feuerwehr abrückte, morgens um 6 Uhr, da war die Scheune nur noch ein Trümmerhaufen, der Schlepper war sehr schwer beschädigt, das Wohnhaus war glücklicherweise unversehrt – und Paul B. schmunzelte stillvergnügt in sich hinein – es sah gut aus! Ja, hätte er nicht bei den Jungs von der Feuerwehr den Sohn eines alten „Feindes“ gehabt – diese Feindschaft stammte aus der Zeit, als sich Paul und der andere vierzig Jahre zurück mal wegen einem Mädchen in die Haare geraten waren – aber so etwas bleibt eben im Gedächtnis. Dieser junge Mann hatte auf Umwegen von den Finanzproblemen des alten Bauern gehört, und da die Feuerwehrleute sich ja auch aktiv um Brandschutz und Brandverhütung kümmern sollten und sich darüber natürlich so manchen Vortrag anhören mussten, war ihm auch die Möglichkeit der Brandstiftung sehr bewusst! Er machte zwar keine Bemerkung in dieser Richtung bei der Abfassung des Berichtes über diesen Löscheinsatz, aber als der Versicherungsagent kam, um sich zur Regulierung den Schaden anzuschauen, und dabei auch mit den Feuerwehrleuten sprach, da liess er eine diesbezügliche Andeutung fallen. Der Versicherungsmensch sprach mit seinem Chef, der uns anrief, und wir, die Alpha Detective, mussten uns ab da drum kümmern. 0800 - 52 52 007oder füllen Sie unser Kontaktformular aus. Unser erfahrener Ermittler, ein ehemaliger Kriminalbeamter, kannte sich aus. Er studierte den Schadensbericht der Feuerwehr, fand den Hinweis auf die am Brandort gefundenen Kanister, sah sich die arg verbrannten Kanister genau an, besorgte sich klammheimlich Fotos von Paul B. und auch von diesem Kanistertyp in dem Laden, der diese Kanister verkaufte – und klapperte damit die Tankstellen der mittleren Umgebung ab. Und – wir hatten damit nie gerechnet – er fand einen Tankwart, der sich genau daran erinnerte, dass Paul B. zwei dieser Kanister bei ihm mit Super-Benzin voll getankt hatte. Der clevere Junge an der Tankstelle bot auch noch an, mal die Videobänder der Überwachungskameras laufen zu lassen – und das war natürlich der Volltreffer: es gab eine Filmsequenz, auf der Paul B. sehr deutlich zu erkennen war, wie er die schweren Kanister auf seinen Schlepper lud und davon tuckerte. Misstrauisch wurden wir natürlich, weil Paul B. auf seinem Hof kein einziges Fahrzeug betrieb, welches mit Benzin betrieben wurde – alle Motoren, die er betanken musste, waren Dieselmotoren, auch in seinem Privatwagen.Die Versicherungsgesellschaft nahm unseren Ermittlungsbericht gern entgegen, und man schickte einen eigenen Gutachter zu Paul B., um die Sache mit ihm zu besprechen. Ja, anstatt ihm den Scheck auszustellen, mit dem er gerechnet hatte, wurde Paul B. mit der Frage konfrontiert, ob er den Brand selbst gelegt habe. Es gab zunächst großes Stottern – aber Paul B. erkannte, dass er einen sehr blöden Fehler gemacht hatte – er gab alles zu. Sein Geständnis bewahrte ihn vor der Gefängnisstrafe, denn ein Gerichtsverfahren mit anschliessender Verurteilung – das fand natürlich statt. |






